Bei einem feierlichen Gottesdienst in der katholischen Kirche St. Ottilia mit Pfarrer Andreas Jauss unter Beteiligung der Chorgemeinschaft Münster wurde an die Gründung der Kolpingsfamilie in Münster erinnert. Im Mittelpunkt stand eine Dialogpredigt von Rainer und Annerose Gehring. In einem fiktiven Interview wurde Adolf Kolping in die Gegenwart geholt, um aktuelle gesellschaftliche und kirchliche Fragen zu beleuchten. Im Fokus standen Verantwortung, gelebte Solidarität und die Frage, wie Kirche heute Hoffnung vermitteln kann.
Mit dem Kolpinggedenktag am 14. Dezember konnte die Kolpingsfamilie Stuttgart-Münster ihren 100. Geburtstag seit der Gründung im Jahr 1925 feiern.

Die heilige St. Ottilia, die Kirchenpatronin von St. Ottilia hatte an diesem Tag auch ihren Ehrentag und ihr segensreiches Wirken wurde gewürdigt.
Im Anschluss an den Gottesdienst wurden langjährige Mitglieder der Kolpingsfamilie von Pfarrer Jauss und Rainer Gehring geehrt sowie einige besonders verdiente Mitglieder wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.



Nach der Messe fand im Chor der Kirche eine Matinee statt. Unter der musikalischen Leitung von Roman Namakonov sang der Chor der Chorgemeinschaft Münster wunderschöne besinnliche Lieder mit Klavierbegleitung. Die Vorstellung wurde mit viel Beifall bedacht.

Im Anschluss an diesen besinnlichen Vormittag folgte die Fortsetzung des Jubiläums im Gemeindehaus. Zuerst gab es einen Sektempfang, bei dem man eine 5 m-lange Bilderausstellung mit vielen Bildern aus der Vergangenheit und den Höhepunkten der Kolpingarbeit betrachten konnte. Mancher erkannte sich auf den alten Bildern wieder und freute sich, dass er im Leben der Gemeinschaft eine Rolle gespielt hat.


In der Küche hatten sich die Kolping-Mitglieder tagelang vorbereitet und ein Mittagessen-Menü zubereitet. Unsere Kolping-Köche servierten Kalbsrahmgulasch mit breiten Nudeln und einen Vorspeisensalat. Dazu waren alle herzlich eingeladen und die ca. 70 Gäste ließen sich das Essen und den Nachtisch bestens munden. Dazwischen gab es viel Gelegenheit, sich untereinander zu unterhalten und über die Vergangenheit auszutauschen. Wer dann noch Lust hatte, konnte sich noch an der Kaffee- und Kuchentheke bedienen. Das alles gab es für eine freiwillige Spende zugunsten der Kolpingkasse.








Die Gäste waren alle voll des Lobes über den gelungenen Tag und bedankten sich bei den vielen Helfern an diesem Tag, die wirklich hervorragendes geleistet hatten – vielen Dank an alle.
